Abschlussprüfung Mechatroniker

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In den ersten beiden Ausbildungsjahren zum Mechatroniker gehören zu den theoretischen erworbenen Fähigkeiten unter anderem die Analyse der Funktionszusammenhänge mechatronischer Systeme, sowie die eigenständige Organisation von Arbeitsabläufen und die Umsetzung einfacher mechatronischer Bestandteile. Im Betrieb erlernt der Auszubildende sowohl das Messen elektrischer Komponenten, als auch manuelle Feritgkeiten wie Montieren und Demontieren von Maschinen. Ein ebenso wichtiger Bestandteil der praktischen Ausbildung ist die technische Kommunikation und die Programmierung mechatronsicher Systeme.

Teil 1 der Prüfung zum Mechatroniker

Die ersten beiden Ausbildungsjahre werden mit dem ersten Teil der Abschlussprüfung Mechatroniker abgeschlossen, die sich aus zwei Teilen zusammensetzt und zu 40% in das Gesamtergebnis des Ausbildungsabschlusses eingeht.

Einen Teil bilden schriftliche Aufgabenstellungen mit einer Bearbeitungszeit von eineinhalb Stunden, die sich wiederum in zwei Bereiche unterteilen und deren Prüfungsfragen Mechatroniker die Ausbildungsinhalte der ersten zwei Jahre thematisieren.

Aus den im ersten Teil gestellten 23 Aufgaben, kann man drei vor der Bearbeitung abwählen, während im zweiten Teil alle acht Aufgaben verpflichtend zu bearbeiten sind. Beide Teile fließen jeweils zu 50% in die Wertung ein.

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Fachgspräch Abschlussprüfung Mechatroniker

Den zweiten Teil der Abschlussprüfung Mechatroniker bildet eine Aufgabenstellung mit situativen Fachgesprächen. Für die Planung werden hier 30 Minuten vorgesehen, für die Durchführung vier Stunden und in den letzten zwei Stunden ist planmäßig die Kontrolle des eigenen Resultats. Die situativen Fachgespräche dauern zehn Minuten, wobei die Gesprächszeitpunkte während der Prüfung beliebig festgelegt werden.

Im dritten und vierten Ausbildungsjahr werden die praktischen Lerninhalte des vorangegangen Ausbildungsabschnittes vertieft und man konzentriert sich auf Qualität und Instandhaltung mechatronischer Systeme. Auch in der Berufsschule beschäftigt man sich mit Instandsetzung und Fehlerkontrolle besonders bei komplexen mechatronischer Konstrukten und wie diese an den Kunden übergeben werden sollen.

Abschlussprüfung Teil 2

Nach insgesamt dreieinhalb Jahren folgt der zweite Teil der Abschlussprüfung Mechatroniker, der mit einer Gewichtung von 60% in die Endnote eingeht und wie auch der erste Teil aus zwei Bereichen besteht. Der erste Bereich besteht aus einer Praktischen Aufgabe, für deren Bearbeitung 14 Stunden vorgesehen sind, die in die Vorbereitung, die Durchführung und stuative Fachgespräche unterteilt werden. Der zweite Bereich der Prüfungsfragen Mechatroniker setzt sich aus den folgenden Themenfeldern zusammen:

  • Arbeitsplanung
  • Funktionsanalyse
  • Wirtschafts- und Sozialkunde

Die Aufgaben sind von dem Prüfling innerhalb von viereinhalb Stunden zu bearbeiten. Beide Bereiche gehen mit jeweils 50% in die Wertung ein.

Für den Bereich der Prüfungsfragen Mechatroniker sind keine Hilfsmittel benötigt oder zugelassen, während für den praktischen Teil der Prüfung benötigte Werkzeuge und Unterlagen von den Ausbildern gestellt werden oder auf Anweisung von dem Prüfling mitzubringen sind. Die Prüfungsfragen Mechatroniker sowie die praktischen Arbeitsaufträge werden anschließen von einem Prüfungsausschuss kontrolliert und mit bestanden oder nicht bestanden gewertet.

Nach Bestehen der beiden Abschlussprüfung Mechatroniker ist die Ausbildung abgeschlossen und du kannst nun deinem erlernten Beruf nachgehen.