Kauffrau für Büromanagement

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Die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement sowie zum Kaufmann für Büromanagement ist mit Wirkung vom 1 .August 2014 eine neu geschaffene Berufsausbildung. Sie vereint die bisherigen Büroberufe wie den Ausbildungsberuf der Bürokauffrau, Kauffrau für Bürokommunikation sowie der Fachangestellten für Bürokommunikation. Zum Berufsbild der Kauffrau für Büromanagement gehört das organisieren und koordinieren bürowirtschaftlicher sowie auftragsbezogener Abläufe. Das koordinieren von Terminen gehört dabei genauso, wie das Erstellen von Buchungsbelegen zu den Aufgaben.

Wahlqualifikation:
Damit die Betriebe noch individueller ausbilden können erhält die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement zehn Wahlqualifikationen. Bei Vertragsabschluss werden zwei Wahlqualifikationen im Ausbildungsvertrag festgehalten. Zur Auswahl stehen Auftragssteuerung und –Koordination, Personalwirtschaft, kaufmännische Steuerung und Kontrolle, Assistenz und Sekretariat, kaufmännische Abläufe, Öffentlichkeitsarbeit, Einkauf und Logistik, Marketing und Vertrieb, Verwaltung und Recht, oder öffentliche Finanzwirtschaft. Die im Ausbildungsvertrag festgehaltenen Wahlqualifikationen bilden den Schwerpunkt der Tätigkeiten die während der Ausbildung im Betrieb vermittelt werden.

Zusatzqualifikation:
Eine dritte Wahlqualifikation kann optional als Zusatzqualifikation erlernt und gegen Ende der Ausbildung zusätzlich geprüft werden.

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Abschlussprüfung Kauffrau für Büromanagement – Teil 1

Der erste Teil der gestreckten Abschlussprüfung besteht aus Fragen zum Lernfeld „Informationstechnisches Büromanagement“. Hierbei können bis zu 25% der Gesamtpunktzahl erreicht werden.

Abschlussprüfung Kauffrau für Büromanagement – Teil 2

Im zweiten Teil der schriftlichen Abschlussprüfung zum Kaufmann / Kauffrau für Büromanagement werden folgende Themengebiete geprüft und wie folgt gewichtet.

  • Wirtschafts- und Sozialkunde (10%)
  • Kundenbeziehungsprozesse (30%)
  • Fachaufgabe in der Wahlqualifikation (35%)

Fallbezogenes Fachgespräch – Fachaufgabe der Wahlqualifikation

Die Grundlage für das fallbezogene Fachgespräch bilden die im Ausbildungsvertrag festgelegten Wahlqualifikationen.
Der Auszubildende soll hierbei nachweisen, dass er berufstypische Aufgabenstellungen und Probleme lösen kann. Bei der Fachaufgabe kann zwischen der Report-Variante und der Klassischen Variante gewählt werden.

Die Report-Variante
Es muss für beide Wahlqualifikationen ein maximal 3-Seitigenlanger Report erstellt werden, der die Durchführung einer betrieblichen Fachaufgabe beschreibt. Einer der beiden Reporte bildet dann die Grundlage für das fallbezogene Fachgespräch. Das Fachgespräch dauert maximal 20 Minuten.

Die Klassische Variante
Bei der Klassischen Variante entscheidet der Prüfungsausschuss, welche Wahlqualifikation Grundlage des fallbezogenen Fachgespräches wird. Für diese Wahlqualifikation entwickelt er zwei praxisbezogene Fachaufgaben. Im Anschluss kann der Prüfling aus zwei praxisbezogenen Aufgaben wählen. Nach einer Vorbereitungszeit von maximal 20 Minuten findet das Fachgespräch statt welches ebenfalls maximal 20 Minuten dauert.