Abschlussprüfung Industriekaufmann

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Vielleicht stehst du kurz vor deiner Abschlussprüfung zum Industriekaufmann und möchtest dich schon jetzt darauf einstellen können. Oder du willst einfach nur aus Interesse erfahren, welche Prüfungsfragen ein Industriekaufmann in den Klausuren beantworten muss. Was auch immer zutrifft – dieser Ratgeber hilft dir schnell und einfach weiter. Er enthält alle Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Prüfungssituation.

Abschlussprüfung zum Industriekaufmann – Aufbau und Ablauf:

Wenn du dich zum Industriekaufmann ausbilden lässt, dauert deine Lehre drei Jahre. Während dieser Zeit kommst du zum Beispiel mit betrieblichen Vorgängen wie Organisation und Verwaltung, Einkauf und Marketingstrategien in Berührung. Die Arbeitspraxis bringt dir dein Ausbildungsbetrieb bei. Für den theoretischen Stoff ist die Berufsschule da. Übrigens können besonders gute Auszubildende ihre Ausbildung schon sechs Monate früher beenden. Somit wird die Abschlussprüfung bereits nach zweieinhalb Jahren anberaumt.

In der Mitte der Ausbildungszeit liegt die Zwischenprüfung an. Sie dient zur Vorbereitung auf die abschließende Prüfung. Nur wenn du die Zwischenprüfung abgelegt hast, darfst du dich der Abschlussprüfung unterziehen. Das Ergebnis beeinflusst deine Abschlussnote jedoch nicht.

Die Zwischenprüfung:

Während der Zwischenprüfung wird nur das Wissen in einigen thematischen Bereichen kontrolliert. Du musst daher nicht die gesamten letzten Jahre wiederholen. Allerdings kommen die Bausteine Abrechnung von Leistungen und Kosten, Güterproduktion sowie Beschaffung in der Regel dran. Zum Beantworten von ungefähr 40 Fragen gibt dir dein Prüfer 1 1/2 Stunden Zeit. Hier kreuzt du die richtigen Antworten einfach an. Die Zwischenprüfung ist eine schriftliche Leistung, der mündliche Teil wird erst in der Abschlussprüfung durchgenommen.

Die Abschlussprüfung:

Nach den drei bzw. zweieinhalb Jahren Ausbildung ist es schließlich soweit: Der Tag der abschließenden Prüfung ist da. Wurde sie erfolgreich bestanden, darfst du dich in Zukunft Industriekaufmann nennen.

Anders als die Zwischenprüfung wird die Abschlussprüfung sowohl in schriftlicher als auch in mündlicher Form bearbeitet. Amdererseits macht der mündliche Teil gerade einmal ein Drittel der Gesamtnote aus. Die schriftlichen Aufgaben bilden bei deiner Prüfung den Schwerpunkt.

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Das Gesamtergebnis der Abschlussprüfung setzt sich wie folgt zusammen:

  • Geschäftsprozesse 40%
  • Kaufmännische Steuerung und Kontrolle 20%
  • Wirtschafts- und Sozialkunde 10%
  • Einsatzgebiet (mündliche Prüfung) 30%

Prüfungsfragen Industriekaufmann:

Bei der Abschlussprüfung zum Industriekaufmann wirst du über geschäftliche Abläufe, Controlling, Marketing, Personalwesen und Wirtschaft abgefragt. Meistens umfasst ein Teil der Prüfungsfragen auch den sozialwissenschaftlichen Aspekt des Berufs. Für jeden Baustein wird dir ein bestimmtes Zeitfenster gegeben. Insgesamt beträgt die Prüfungszeit 360 Minuten, davon entfällt eine halbe Stunde auf die mündliche Abfrage.

Während des mündlichen Anteils wird dir eine fachbezogene Frage gestellt, auf die du eine Antwort finden musst. Anschließend trägst du dem Prüfer deine Ergebnisse und ihr führt darüber ein Gespräch. Die übrigen Prüfungsfragen zum Industriekaufmann werden allesamt schriftlich dargelegt.

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